
Kronen Zeitung
EUROPA LEAGUE
Freiburg stürmt mit 5:1 über Genk in Viertelfinale
Der SC Freiburg und Celta de Vigo sind Sporting Braga, das bereits am Mittwoch Ferencváros Budapest ausgeschaltet hatte, ins Viertelfinale der Europa League nachgefolgt! Während die Deutschen den belgischen Vertreter KRC Genk mit 5:1 regelrecht in alle Einzelteile zerlegten, blieben die Spanier bei Olympique Lyon auch dank eines frühen Ausschlusses gegen die Franzosen erfolgreich …
In Freiburg waren die Hausherren mit der Hypothek einer 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel gestartet – doch bereits früh nahm man Kurs auf Aufstieg in Richtung Viertelfinale. Die beiden Treffer von Matthias Ginter (19. Minute) und Igor Matanović (25.) konnten die Gäste zwar noch mit dem Anschlusstreffer durch Matte Smets (39.) kontern, doch nach der Pause walzten die Breisgauer den KRC Genk einfach nieder.
Ein Doppelschlag von Vincenzo Grifo (53.) und Yuito Suzuki (56.) brachte die Entscheidung, Maximilian Eggestein (79.) machte am Ende noch den Deckel drauf. Aus rot-weiß-roter Sicht zu erwähnen: Der zuletzt immer wieder angeschlagene Philipp Lienhart wurde kurz vor Schluss eingewechselt (81.), Goalie Tobias Lawal spielte bei den Belgiern durch und Nikolas Sattlberger kam ebenfalls in der Endphase ins Spiel (83.)
Olympique fliegt gegen Celta de Vigo raus
In Lyon musste der mit sieben Siegen und gerade einmal einer Niederlage noch so souverän agierende Gewinner der Liga-Phase gegen Celta de Vigo überraschend ein K.o. einstecken. Die Franzosen, die in Spanien ein Remis eingefahren hatten, wurden bereits in Minute 19 von einer glatten Roten Karte gegen Verteidiger Moussa Niakhaté aus dem Konzept gebracht – dennoch blieb man vorerst zumindest auf Kurs in Richtung Verlängerung. Damit war’s vorbei kurz nach Stundenfrist, als Javier Rueda die Gäste in Führung brachte (61.). Mit einem Mann weniger wollte bis zum Ende nicht nur der Ausgleich nicht mehr gelingen, letztlich kassierte man durch Ferran Jutgla sogar noch das 0:2 (90.+2) und verlor durch Gelb-Rot auch noch Nicolás Tagliafico (90.+6).
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